08.04.2020 / COVID19 News

Steuerliche Massnahmen rund um Covid-19

Autoren: Dominik Bürgy, Barbara Brauchli Rohrer
Fachgebiet: Steuerrecht

Steuerliche Massnahmen rund um Covid-19

Aufgrund der massiven negativen Auswirkungen der derzeitigen Corona-Krise auf die Schweizer Wirtschaft, haben Bund und Kantone in noch nie dagewesenem Ausmass Unterstützungsmassnahmen für verschiedenste Adressaten beschlossen. Darunter befinden sich auch verschiedene steuerliche Massnahmen sowohl auf Ebene Bund wie der Kantone. Diese umfassen unter anderem die automatische Fristerstreckung zur Einreichung der Steuererklärung 2019, dem Erstrecken von Zahlungsfristen für Steuerrechnungen, der vereinfachten Möglichkeit von Stundungen für Steuerzahlungen, dem Verzicht von Verzugszinsen oder der Bildung von "Covid-19 Rückstellungen" bereits im Jahresabschluss 2019.

Doch Achtung: Nicht überall gilt das Gleiche. Vor dem Hintergrund der föderalistischen Ausgestaltung soll die vorliegende Zusammenstellung eine Übersicht bezüglich der verschiedenen Massnahmen in ausgewählten Kantonen bieten.

Besonders ist darauf hinzuweisen, dass für die Erstreckung von Zahlungsfristen für Steuerrechnungen in vielen Kantonen nach wie vor ein Stundungsgesuch notwendig ist. Diese werden in der Praxis sehr einfach und kulant behandelt, es muss aber ein Gesuch eingereicht werden, ansonsten die üblichen Zahlungsfristen gelten. Sofern allerdings ein genereller Mahnstopp gilt, ist bis zu diesem Datum hin kein Stundungsgesuch für einen Zahlungsaufschub notwendig.

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Disclaimer: Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen dienen allgemeinen Informationszwecken und stellen keine rechtliche oder steuerliche Beratung dar. Im konkreten Einzelfall kann der vorliegende Inhalt keine individuelle Beratung durch fachkundige Personen ersetzen.

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