24.02.2026 / Deals & Cases

Case: Wenger Vieli hat den Bulgarischen Fussballverband in erfolgreichen Beschwerde­verfahren vor dem Schweizerischen Bundesgericht beraten

Leitenscheid zur internationalen Schiedsgerichtsbarkeit: Wenger Vieli gewinnt Beschwerde vor Bundesgericht für die Bulgarian Football Union gegen Schiedsentscheid des CAS

Wenger Vieli vertrat die Bulgarian Football Union (BFU) in drei Beschwerden vor Bundesgericht gegen Schiedsentscheide des Tribunal Arbitral du Sport (TAS/CAS).

Vor Bundesgericht machte die BFU geltend, der CAS habe die Zuständigkeit zur materiellen Beurteilung von drei arbeitsrechtlichen Klagen von ehemaligen Trainern gegen die BFU – wie zuvor die verbandsinterne Players' Status Chamber des FIFA Football Tribunal (FIFA PSC) – zu Unrecht bejaht.

Mit Urteilen vom 27. Januar 2026 stellte das Bundesgericht fest, dass die verbandsinterne FIFA PSC und der CAS mangels Schiedsvereinbarung zur Entscheidung der Streitsache unzuständig waren (Geschäftsnummern 4A_311/2025, 4A_313/2025 und 4A_315/2025).

Das Bundesgericht hiess die Beschwerden der BFU gut, hob die Schiedsentscheide auf und wies den CAS an, die vorangehenden Entscheide der FIFA PSC aufzuheben.

Das Urteil 4A_313/2025 wurde vom Bundesgericht als neuer Leitentscheid im Bereich der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit gekennzeichnet: Urteil.

Das Team umfasste Peter Hafner (Partner, Litigation) und Manuela Staudenmann (Associate, Litigation).

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